Star Conflict im Spieltest

7.5 Overall Score
Grafiken: 8/10
Sound: 7/10
Gameplay: 7/10

Leicht zu spielen, schwer zu meistern | gute Raumschiffanpassungsoptionen

Eingeschränkte Kartenauswahl, die vom Rang abhängig ist.


Wir haben uns kürzlich Star Conflict von Gaujin Entertainment angesehen, den Entwicklern des bekannteren War Thunder. Statt in verschiedenen Flugzeugen im 2. Weltkrieg zu kämpfen, sind wir darin in einer breiten Vielfalt anpassbarer Raumschiffe durch die Galaxie geflogen und haben für eine der 3 vorherrschenden Fraktionen gekämpft. Das Spiel ist, wie üblich, komplett kostenfrei spielbar, bietet zusätzlich einige Mitgliedschaftsoptionen sowie die Möglichkeit, die Premium-Spielwährung zu kaufen, um Zugang zu neuen Raumschiffen, Features, Modifikationen und anderen Boosts und Vorteilen zu erlangen.

Bei Star Conflict handelt es sich um einen clientbasierten MMO-Shooter, trotz der recht detailreichen, umfangreichen Grafiken sind die Systemanforderungen jedoch überraschenderweise nicht so hoch, dass Spieler mit durchschnittlichen Rechnern das Nachsehen hätten. Beim ersten Betreten des Spiels haben wir uns durch 3 verschiedene Tutorialmissionen gespielt, die uns in die Grundlagen der Schiffsbewegung einführten und zeigten, wie man feindliche Schiffe angreift und vernichtet. Auch die Grundlagen des Einnehmens von Sektorkontroolpunkten bekamen wir gezeigt, bevor wir schließlich in ein Scheingefecht mit KI-Bots gestoßen wurden.

Unserem ersten Eindruck nach war die Steuerung tatsächlich überraschend flüssig und leicht zu begreifen: Mit der Maus wird das Schiff gesteuert (der Kursor bestimmt auch, in welche Richtung die Waffen schießen), mit W und S wird Vorschub geleistet oder gebremst, A und D sind zum Schießen und Q und E zum Neigen. Es ist gut vorstellbar, wie akrobatisch die Luftkämpfe zwischen hochstufigen Spielern sein werden, wenn diese das nötige Können und beweglichere Raumschiffe besitzen. Leider mussten wirnach dem Verlassen des Tutorials feststellen, dass unser Startraumschiff ein bisschen schwerfällig reagierte und die Triebwerke nicht lange hielten, bevor sie uns im Stich ließen.

Star Conflict screenshot 2 Star Conflict screenshot 3


Das Zerstören von Feinden und Einnehmen von Punkten gehört zu den Hauptschwerpunkten, egal welchen Spielmodus man spielt. Um Punkte einzunehmen, müssen die Spieler in unmitelbarer Nähe bleiben, wäre ein Timer die Zeit herunterzählt, dann wechselt es in den Besitz des Teams; jedoch hört der Timer jedes Mal auf zu ticken, wenn der Spieler geschädigt wird.

Die Spiele sind in zeitbegrenzte Runden unterteilt und konzentrieren sich auf teambasierten Kampf. Selbst wenn man zu Hochzeiten spielt, werden die Teams vom Spiel glücklicherweise automatisch durch Bots aufgefüllt, um fehlende Teamkameraden zu ersetzen. Diese erfüllen gerade in den Anfangsstufen ihre Aufgabe ziemlich gut, zumindest im Vergleich zu Neulingen wie uns. Einige der Spielmodi für unseren Levelbereich sind leider nicht zugänglich, bis man ein Raumschiff besitzt, das mindestens Level 4, 7 bzw. 10 ist, sodass anfangs für uns nur 2 Spiele spielbar waren: Team Battle und Domination.

Bei Team Battle handelt es sich um das typische Team-Deathmatch, auch wenn eine etwas merkwürdige Beschreibung meint, mann solle als erstes Team, die Rohstoffe des feindlichen Teams verringern und wir deshalb anfangs nach Punkten Ausschau hielten, die wir scheinbar ausschalten sollte. Tatsächlich bedeutete dies allerdings, dass die Raumschiffe des gegnerischen Teams zerstört werden sollten.

Direkt nach dem Tutorial, war deutlich zu merken, dass unser Schiff herabgestuft wurde. Allerdings hatten wir auch noch nicht von den Credits, die wir für das Abschließen des Tutorials erhalten hatten, Gebrauch gemacht, um unser Schiff besser auszustatten. Dies holten wir schnell nach, bevor wir uns ns 2. Spiel wagten, und verbesserten unsere Waffen und den Rang unseres Raumschiffes. Dazu gibt es jede Menge unterschiedliche Module, Bemalungen, Aufkleber sowie neue Schiffe, die die Spieler mit den vorhandenen Währungen freischalten und anpassen können.

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Bei Domination ging es um das Einnehmen von Punkten auf denselben Karten, die wir bereits im Tutorial gespielt hatten, was uns jedoch keine wirklichen Vorteile verschaffte. Unser Team bestand aus 3 Spielern und 4 KI-Bots udn wir hatten einen unglaublich großartigen Start und konnten alle 3 Einnahmepunkte  auf edr Karte sofort erobern udn sie gut genug verteidiegen, dass das gegnerische Team gezwungen war, seine Kräfte aufzuteilen, um zu versuchen, die Kontrolle wiederzuerlangen. Leider sollte ihnen dies nicht gelingen und so gewannen wir eines der schnellsten Spiele, die es je gab, und schafften es sogar, 2 persönliche Trophäen in der Schlacht abzustauben: eine für den ersten Spieler, der einen Leuchtturm erobert und ein weiteren für das Töten eines Spielers, dessen Schiff 3 Levels höher war!

Unserem ersten Eindruck nach hält sich das Spiel recht gut und macht auf jeden Fall Spaß und ist leicht aufzunehmen. Allerdings können wir schwer sagen, wie lange es uns zu fesseln vermögen würde, auch wenn es glücklicherweise PvE-Missionen bietet sowie ein Clan-/ Corporations-Kampfsystem, von dem wir uns vorstellen können, dass es ziemlich lustig wären, mit befreundeten Clanmitgleidern dabei mitzumischen.

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