Im Spieltest: Sparta: War of Empires

7.5 Overall Score
Grafiken: 7/10
Gameplay: 7/10
Sound: 8/10

Von Anfang an viele Dinge, die man tun kann | nette Grafiken |Interaktion zwischen den Spielern wird gefördert

Grafikengine manchmal schwerfällig und langsam | Tutorial könnte besser sein


Sparta: War of Empires ist ein neues browserbasiertes Reichsaufbau-/ Strategie-MMO, das von Plarium entwickelt wurde, einem Software-Unternehmen, das sich in dem Genre bereits gut auskennt und eine Reihe ähnlicher Spiele wie Stormfall, Soldiers Inc. und Total Domination herausgebracht hat. Wir dachten, es wäre an der Zeit, seine neuste Kreation auszuprobieren, um herauszufinden, was sie den Spielern zu bieten hat.

Sparta War of Empires - Review - Image


Bei Sparta: War of Empires, versetzt Plarium euch ins antike Griechenland, wo die stolzen Spartaner sich der ständig wachsenden Bedrohung durch die vom grausamen Tyrannen Xerxes angeführten Perser ausgesetzt sehen. Wie in dieser Art Spiel üblich, erhaltet ihr die Verantwortung für euren eigenen aufstrebenden Stadtstaat und es liegt ganz an euch, ihn zum Aufblühen zu verhelfen oder für seinen Niedergang verantwortlich zu sein. Unter der Führung von König Leonidas höchstpersönlich, der euch in der Anfangszeit hilefreich zur Seite steht, lernt ihr die Grundlagen und bereitet euch darauf vor, dem persischen Reich die Stirn zu bieten, indem ihr wertvolle Verbündete findet oder euch dabei auch neue Feinde macht.

Da es sich um einen Browsertitel handelt, ist der Anmeldeprozess recht kurz und schmerzlos; mit nur wenigen Klicks seid ihr bereits im Spiel und könnt eure neu entstandene Stadt bewundern. An dieser Stelle beginnt dann das Tutorial, das aus einer Reihe von Quests besteht, die euch in die verschiedenen Gameplay-Elemente und Features einführen. Dies ist sicherlich nützlich und meistens eindeutig, jedoch hatten wir den Eindruck, mit viel zu viel auf einmal bombardiert zu werden, sodass wir zwanghaft Pop-up-Fenster anklickten, um fortzufahren, Belohnungen kassierten und auf einer vorgegebenen Strecke im Spiel voranschritten und weniger das Gefühl hatten, tatsächlich zu spielen und ein mächtiges Imperium aufzubauen.

Sicher, man hat auch die Wahl, dem Tutorial nicht zu folgen und auf seine eigene Weise zu spielen, dabei würde man jedoch jede Menge nützlicher Belohnungen und EP verpassen. Uns ist klar, dass Spiele dieser Art komplex sind und viele Features besitzen, die man kennen lernen und behalten muss. Mit ein bisschen gemächlicherem Tempo wäre es allerdings bestimmt ein bisschen einfacher für die Spieler, tatsächlich Spaß zu haben und Informationen aufzunehmen, sodass se wissen, welche Klicks welche Aktionen bewirken.

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Die Grafiken des Spiels sind überraschend gut für ein Strategie-/ Management-Browserspiel. Sie haben einen sehr formvollendeten, ansehnlichen 2D-Stil und bieten ein paar kleine Animationen, die, ohne verwirrend zu sein, sicherlich dazu beitragen, die eigene Stadt etwas lebendiger wirken zu lassen. Leider gibt es keine Kampfanimationen, sondern lediglich Berichte, die den Ausgang eines Kampfes darstellen.

Eine kritische Anmerkung, die wir an die Entwickler richten würden, betrifft die unzureichende Optimierung der Grafik-Engine, die manchmal einen schwerfälligen und langsamen Eindruck macht (was unakzeptabel ist für ein Spiel, das zwischendurch und spontan zu spielen sein sollte) und außerdem bei bestimmten Auflösungen über den Bildschirmrand hinausgeht, sodass es im Vollbildmodus unmöglich ist, manche Buttons zu betätigen.

Auch der Sound verdient ein oder zwei Worte; dieser ist nämlich wiederum sehr angenehm, bietet nette Hintergrundmusik und eine sehr gute Synchronisierung für Leonidas und einige Hauptquests, was etwas extrem Seltenes bei Spielen dieser Art ist.

Der Kern des Spielverlauf ist exakt das, was man von einem Reichsaufbau-/ Strategie-MMO erwarten würde. Ihr müsst Ressourcen wie Bronze, Holz und Getreide sammeln, verschiedene Gebäude zu unterschiedlichen Zwecken errichten, beispielsweise Minen, Farmen und Holzanbaugebiete, die die 3 Rohstoffe produzieren, ein Infanterielager, wo ihr Infanterietruppen rekrutieren könnt, einen Stall um Kundschafter anzuheuern, ein Orakel, das jeden Tag neue Lager auffindet, die geschützt oder angegeriffen werden müssen, und vieles mehr.

Die Produktions- und Bauzeiten sind recht kurz, zumindest in der Anfangsphase des Spiels, sodass eine angenehme, unterhaltsame Geschwindigkeit beibehalten wird und man von Anfang an viele Dinge machen kann. Auch die Kämpfe beginnen recht früh und ihr werdet bereits in den ersten Stunden des Spielverlaufs plündern, verteidigen oder feindliche Computergegner und Städte anderer Spieler erobern.

Dies war eines der Highlights für uns und wir sind der Ansicht, dass Plarium erfolgreich darin war, eine gute Geschwindigkeit zu finden, die einem das Gefühl verleiht, tatsächlich etwas zu tun ohne ständig warten zu müssen, um Spaß zu haben, wie es bei anderen Strategiespielen sonst oft der Fall ist. Außerdem wird dadurch die Wichtigkeit der spzialen Features deutlich, die das Spiel von Beginn an bietet. Um in dieser grausamen Welt überleben zu können, ist es absolut zu empfehlen, mit anderen Spielern zu interagieren, sich z.B. gegenseitig mit seinen Nachbarn zu helfen, Handel miteinander zu treiben oder sich einer größeren Allianz anzuschließen, um Schutz und treue Begleiter zu finden.

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Schlussfolgerung

Sparta: War of Empires ist ein spaßiges, unterhaltsames Strategie-/ Management-MMO, das versucht, die besten udn beliebtesten Features des Genres zu bieten, ohne den riskanten Weg der Innovation einzuschlagen. Seine netten Grafiken, die angenehmen Musik und der Umfang und die Vielfalt der Features lassen sowohl für Gelegenheits- als auch Hardcore-Spieler ein angenehmes Spiel entstehen. Die sozialen Elemente des Spiels ermuntern die Spieler, von Anbeginn mit einander zu interagieren. Natürlich ist das Spiel nicht perfekt, aber selbst mit ein paar Schwachstellen ist es für Fans des Genres definitiv einen Versuch wert.





 

One Comment - "Im Spieltest: Sparta: War of Empires"

  1. Jörg Wendt (Shark) 13/09/2014 at 13:49 -

    nice code