Warframe: Erste Einblicke


Wir haben einen kleinen Beutezug durch die Welt von Warframe unternommen, dem futuristischen PvE-Koop-3rd-Person-Shooter, in dem man die Rolle eines Weltraum-Ninjas übernimmt, der zum Kampf gegen einen Alien-Invasion herbeigerufen wird. Diese Kerle haben Katanas und solche Sachen... das ist klasse. Dies war unser erster Einblick ins Spiel, abgesehen von den merkwürdigen Nachrichten, die es hier und da zu sehen gab, hatten wir das Spiel selbst tatsächlich noch nie ausprobiert.



Erste Eindrücke? Es ist sooooooo spaßig. Viele MMOs scheinen sich auf die kompetitiven Aspekte zu konzentrieren und vor allem PvP und Ähnliches zu pushen, aber auch ein Koop-fokussiertes Spiel hat was bieten, vor allem, wenn man die Möglichkeit hat, es mit Freunden zu spielen. Umherzulaufen und seinen Feinden das Hirn wegzupusten ist großartig!

Eines unserer Lieblingsaspekte bei MMOs sind instanzbasierte Dungeons, für die man eine Gruppe bildet, das Gebiet abarbeitet, ein bisschen Handlung aufschnappt und dann am Ende gegen einen coolen Boss kämpfen muss... so ziemlich genau das scheint Warframe zu sein, einfach eine Instanz gefolgt von der nächsten und der nächsten.

In den ersten Missionen wird man nicht vor allzu große Herausforderungen gestellt, man beginnt, die Fähigkeiten seines Tenno (Weltraum-Ninja) kennen zu lernen und sich in ihn hineinzufinden, was bedeutet, dass es nicht viel in Sachen Teamwork gab und Gruppe oft einfach aufgespalten wurde und jeder seine eigenen Dinge tat, Mobs jagte und einen ähnlichen Weg zum Wegpunkt wählte. Allerdings bezweifeln wir nicht, dass man in späteren Missionen wirklich eine teambasierte Strategie braucht und Kommunikation dann der Schlüssel sein wird.

Der handlungsbasierte Kampf ist ziemlich elegant, auch wenn der Nahkampf etwas verwirrend sein kann, da die Kamerawinkel sich ändern und aufflackernde Lichteffekte einen orientierungslos machen können, sodass man ziemlich schnell die Spur seines Feind-Mobs verliert. Nichts hatte einen schwebenden Namen über sich, wie man es in den meisten MMORPGs sieht, sodass sich Mobs in Ecken verstecken oder neben Türen auf einen warten könnten, um dann einen Überfall zu starten, wenn man eintritt.

Alles in allem war Warframe ein ziemlich spaßiges Erlebnis und definitiv ein Spiel, dass wir auch ohne Kamera weiter ausprobieren werden. Es war unterhaltsam, locker genug, um es einfach aufzugreifen, wenn wir eine Geschwindigkeitsveränderung suchten, aber auch komplex genug, um uns bei den Missionen zu fesseln. Falls ihr das komplett kostenfreie Spiel noch nicht ausprobiert habt, dann ist es auf jeden Fall einen Versuch wert.