Totem Online

7 Overall Score
Grafiken: 6/10
Gameplay: 8/10
Sound: 7/10

rasant and spaßig | sehr unterhaltsam | viele Optionen

zu Beginn etwas nervig

Wir hatten die Gelegenheit, an der geschlossenen Beta-Testphase von Totem, dem neuen Strategie-MMO, das von ChangYou publiziert wird, teilzunehmen. In der uns zur Verfügung gestellten Beta-Version konnten wir die verschiedenen Eigenschaften dieses lustigen Browserspiels ausprobieren.



Als wir das Spiel betraten, bekamen wir als Erstes eine Charakterwahl-Ansicht zu sehen, die bereits eine Auswahl mit 30 Stammesamazonen bot. Leider konnten wir keine andere Wahl tätigen, aber wir haben erfahren, dass man später im Spiel verschiedene Avatare aus unterschiedlichen Rassen wie Menschen, Orks oder Tula'an erstellen kann - allerdings konnten wir lediglich einen ästhetischen Unterschied erkennen. Als wir danach ins Spielgeschehen eingriffen, erlebten wir eine Art Stadt mit mehreren Gebieten, wie Kasernen, Schloss, Mystery-Shop, etc., die ausgewählt werden konnten. Außerdem gab es einige Menüpunkte am untern Rand sowie leuchtende Icons. Das war alles etwas chaotisch, was aber vielleicht unserem Character eines höheren Levels geschuldet war.



Das Erste, was wir versuchen, war ein Tutorium zu finden, das auf der Erfüllung von Quests basiert und einem das Spiel erklärt. Nachdem wir einige Minuten damit verbracht hatten, jedes einzelne Menü zu studieren, erkannten wir, dass unser Spielziel darin bestand, Schlachten unter Benutzung von Charakterkarten zu gewinnen, die man bei der Weiterentwicklung im Spiel erhält. Diese Charakterkarten haben unterschiedliche Machtniveaus, die im äußeren Bereich des Charakters hervorgehoben werden und von weiß bis gold reichen. Die Charaktere besitzen unterschiedliche Rollen, vom Krieger, über Bogenschützen und Zauberer bis hin zu Unterstützungseinheiten. Jeder von ihnen besitzt einzigartige Statistiken und Fähigkeiten, die durch die Ausrüstung mit speziellen Gegenständen noch verstärkt werden können.



Ein anderer Faktor, auf den wir gestoßen sind, war die Möglichkeit, Zauber auszuwählen, um seine Einheiten zu unterstützen, sich selbst mit Tränken oder Magischen Schriftrollen auszustatten, die einem Mana zum Zaubern spenden, oder seine Einheiten zu buffen.



Eine Spieleigenschaft gefiel uns besonders: Man kann seine Einheiten verschmelzen, um ihre Macht zu erhöhen oder Einheiten des selben Typs verschmelzen, um Fähigkeiten zu wählen, die einem besonders wichtig sind. Aus den Zutaten, die man während seiner Abenteuer erhält, kann man außerdem Ausrüstungsgegenstände herstellen, um seine Soldaten damit auszustatten.



Mit einem Klick auf die "Play"-Schaltfläche gelangten wir in ein Menü, um den Spielmodus zu wählen. Uns standen mehrere Modi, PvE und PvP zur Verfügung. Für das PvE gab es 2 Modi: Einer hieß "Conquest", dabei tritt man KI-Feinden mit steigenden Schwierigkeitsniveau entgegen, der andere "Hero Island", hierbei nimmt man an unterschiedlichen Kämpfen teil, während man die Spielwelt erkundet. Diese PvE-Modi erfordern den Gebrauch von Energie, die die Zahl der Begegnungen einschränkt, die man erledigen kann. Diese Energie regeneriert sich über den Tag oder kann durch den Kauf von Auffüllern im Spiel-Shop erneuert werden.



Die PvP-Schlachten sind in 2 Optionen unterteilt: Matchmaking und Raummodus. Mit der Ersten gelangt man in schnelle 1-gegen-1 oder 2-gegen2-PvP-Kämpfe mit zufälligen Gegnern, mit der zweiten Option kann man einen Raum erstellen oder einem bereits existierenden beitreten, in dem man sich aussuchen kann, mit welchen Spielern man es aufnehmen möchte.



Nach genauerer Betrachtung der Möglichkeiten und der Wahl unserer Einheit, reihten wir uns in die Warteschleife für ein Matchmaking-Spiel ein. Wir mussten ein bisschen auf unser Spiel warten, denken jedoch, dass dies an der Beta-Phase liegt, inder sich das Spiel befindet.



Als die Schlacht begann, waren wir von den Grafiken überrascht. Auch wenn sie nicht beeindruckend waren, so erfüllen sie ihren Zweck und sind außerdem noch lustig und farbenfroh. Anfangs hatten wir nur einen begrenzte Menge Gold zur Verfügung, um Truppen zu kaufen, diese stieg jedoch während des Spiels an. Unsere Krieger (über die wir keine Kontrolle hatten) bewegten sich voran, um auf die Soldaten des Gegners zu treffen. Wir mussten den Kauf von Einheiten strategisch bedenken und erkennen, wann sie durch unsere Zauber unterstützt werden mussten. Als wir das Zentrum des Schlachtfeldes erreichten, fanden wir ein neues Element vor: ein zentrales Totem, das wir erobern konnten, um zusätzliches Gold zu verdienen. Wir machten Fortschritte, verloren dabei Einheiten und kauften neue und wählten dabei jeden nächsten Schritt mit Bedacht, bis wir den feindlicher Herbeirufer erreichten und ihn besiegten, was uns zum Sieg verhalf. Wir stellten fest, dass die Beta-Version, die Gamefuse uns zur Verfügung gestellt hatte, uns mit sehr mächtigen Charakteren ausgestattet hatte, sodass wir die Matches mit links gewannen. Im tatsächlichen Spiel werden diese Schlachten aber sicherlich anspruchsvoll, sehr unterhaltsam und spaßig für die Spieler sein.



Im Spiel gibt es außerdem die Möglichkeit, Gilden zu erstellen, um mit Freunden in Kontakt zu bleiben. Dafür gibt es mehrere Optionen, die wir nicht ausführlich ausprobiert haben, da sich in der Beta-Phase nur wenig Spieler finden ließen.



Der Titel ist kostenfrei spielbar, hat aber 2 Münzarten: die “Coins”, die man durch den Gewinn von Schlachten und das Erfüllen von Missionen erhält und die “Tokens”, die Bezahlwährung, mit der man spezielle Charakterkarten, Kostüme oder Buffs für seine Einheiten kaufen kann.



SCHLUSSFOLGERUNGEN

Totem ist ein formvollendetes, spaßiges Browserspiel. Die Tatsache, dass man seine Einheiten nicht kontrollieren kann, ist etwas, was vielleicht nicht jedem gefallen wird, stellt jedoch eine interessante Eigenschaft dar. Die PvE- und PvP-Modi sind sehr unterhaltsam und werden euch über Stunden beschäftigen. Wenn ihr diese Art von Spielen mögt, zögert nicht, es auszuprobieren, ihr werdet es lieben! Wir können es nur empfehlen.