Sword Saga im Spieltest

5 Overall Score
Grafiken: 5/10
Gameplay: 4/10
Sound: 5/10

Nett aussehende Grafiken und Charakter-Artwork | kein allzu schlechter Sound.

Schreckliche Dialoge zwischen den Charakteren und extrem schlechte Übersetzung aus der Originalsprache.


Wir haben uns kürzlich Sword Saga von R2Games angesehen, ein weiteres browserbasiertes, kostenlos spielbares MMORPG mit Fantasy-Thematik des Publishers, das uns auf ein weiteres Abenteuer der Schwerter und der Magie schickt. Es liegt so ziemlich auf derselben Wellenlänge wie viele andere MMORPGs dieser Art, die R2Games publiziert.

Sword saga - news


Das Rennen durchs Spiel begann mit derselben Klassen auswahl, die uns zwischen Krieger, Magier und Schütze wählen ließ. Es gibt keine Anpassungsoptionen, aber die Spieler können bei jeder Klasse zwischen einem männlichen und einem weiblichen Charakter wählen.

Nachdem wir unseren Charakter gewählt hatten, erhielten wir eine schriftliche Erzählung als Einleitung in die Handlung/ Kunde, während das Spiel geladen wurde. Zumindest nehmen wir an, dass es sich darum handelte, denn jeder ABsatz war für ungefähr 3 Sekunden auf dem Bildschirm zu sehen, bevor er wiede verschwand, und so hatten wir keine Ahnung, was darin stand oder worum es bei der Handlung gibt - ganz schön absurd.

Sobald wir endlich im Spiel waren, stellten wir einige besonders lange Ladezeiten fest, die zu pixelierten Hintergründen und fehlendem Charakter-Artwork führten, das beim Laden länger brauchte. Dies könnte zwar auch an unserem Ende der Leitung gelegen haben, jedoch haben wir für gewöhnlich kein Problem mit langen Ladezeiten und wire sind sicher, dass die asiatische Spielergemeinde mit ihrer wahnsinniger Internetgeschwindigkeit damit sehr wohl ein Problem hat.

Als die Grafiken endlich gelande waren, sahen sie wie erwartet ziemlich eindrucksvoll aus und das Artwork war wie immer von Topqualität; eine Sache, die die Entwickler dieser Spiele selten vernachlässigen, ist das Artwork von Charakteren und Umgebungen. Allerdings müssen wir an dem eindrucksvollen Artwork doch ein bisschen rumnörgeln, denn wir haben bereits bei dem ersten halben Dutzend Kämpfen gesehen, dass man einfach denselben Hintergrund nutzt, sogar für unterschiedliche Gebiete. Selbst als wir im Wald kämpften, hatten wir immer noch einen Hintergrund, der den Stadtrand zeigte. Nun könnte man das faul nennen, weil es viel Zeit benötigt, um solch ein Artwork zu designen, auf jeden Fall hinterlässt es keinen großartigen Eindruck.

Der Kampf, die Features und die allgemeinen Mechaniken entsprechen alle dem Standtrad bei R2Games und ganz ehrlich, das Spiel könnte gut auch eines der anderen sein und es wäre uns kaum aufgefallen: derselbe Sprint durch die Levels, automatische Reise, automatischer Kampf, dieselben Söldner-Features, Battle Rating, ständige Icon-Pop-ups mit Gratisgeschenken, also alles in allem nichts Neues.



Der Hauptschwachpunkt des Spiel war, wenn er auch die meiste Unterhaltung bot, der Dialog. R2Games ist verantwortlich dafür, diese asiatischen Spiele anzupassen und für ein europäisches Publikum zu vermarkten, was die Übersetzung ins Englische einschließt. Abgesehen davon, dass die tatsächlichen Dialoge zwischen den NPCs absolut lächerlich und abgedroschen sondersgleichen waren, waren sie wirklich schlecht übersetzt und das Lesen des Questtextes war  manchmal eine lästige Aufgabe herauszufinden, was sie eigentlich meinten.

Wir können nur annehmen, dass die fehlende Aufmerksamkeit für dieses Detail uninteressant ist, weil die meisten Leute sich eh nur in höchstgeschwindigkeit durch den Dialog klicken, um durch die Levels zu heizen und spätere Spiel-Features freizuschalten, von denen wir nur hoffen können, dass dort das eigentliche Gameplay stattfindet.

Der Fortschritt zwichen NPCs und Orten war nicht so schlecht, wir haben ein paar Begleiter aufgesammelt um im Kern des Ganzen ist scheinbar ein halbwegs anständige Story, die zwischen schlechtem Ausdruck und fehlschlagendem Humor verläuft, oder mehr davon würde wahrscheinlich einen Sinn ergeben, wenn wir in der Lage gewesen wären, die Einleitungsabsätze schnell zu lesen.

In Wahrheit hat das Spiel nicht viel zu bieten, was sich von den anderen von R2Games publizierten Titeln unterscheidet. Und wenn alles, was sich tatsächlich von Spiel zu Spiel verändert, die Story und die Erzählung ist, dann hat man auf spektakuläre Weise versagt, denn das Hauptproblem bei diesem Spiel ist die Übersetzung ins Englische und das fürchterliche Skript zwischen den Charakteren. Alles in allem hat Sword Saga keinen so großartigen ersten Eindruck hinterlassen wie einige andere MMORPGs, selbst wleche von R2Games, aber man kann das Unternehmen als Publisher kaum mit Punktabzug bestrafen, einfach nur weil dieses Spiel nach den anderen erschienen ist.

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