Exklusiver Spieltest: Die Closed-Beta von Hazard Ops

TBD Overall Score

Viele Karten, Modi, Ausrüstungen und Modifikationen, um die Spieler lange zu unterhalten

Die vielen Aktionen auf der Leertaste sind unbequem


Wir haben einen Medienzugang zum geschlossenen Betatest von Hazard Ops - in Nordamerika als Zombies Monsters Robots bekannt - erhalten. Dieser rasante 3rd-Person-Shooter wird von Yingpei Games entwickelt und in Europa von Infernum publiziert. Hier sind unsere ersten Eindrücke. Übrigens werden wir bald auch ein kommentiertes Gameplay-Video der ersten Eindrücke veröffentlichen.

Zunächst wollen wir euch aber noch mal an die kürzlich veröffentliche Spielbewertung vom Zombies Monsters Robots erinnern, die ihr euch ebenfalls gern ansehen könnt, wenn ihr Interesse habt. Aber hier soll es nun um Hazard Ops gehen, also los!

Das Spiel bietet eine tolle Mischung aus ausgedehntem PvE mit wellenbasierten Survival-Modi und umfangreichen Kampagnen sowie verschiedene PvP-Modi und Levels. Bei unserem ersten Blick ins Spiel hatten wir bereits durch unsere bereits erstellten Profile eine Vorstellung, was uns erwarten würde. Wir brannten jedoch darauf zu erfahren, ob das Spiel tatsächlich das liefert, was auf dem Papier versprochen wird.

Unser erster Schritt war die Charaktererstellung, bei der die Spieler für das Design ihres Charakters aus einer Handvoll vorgefertigter Gesichter, Frisuren, usw. wählen können. Aber ehrlich gesagt stattet man sich mit jeder Menge Rüstung und Ausrüstungsgegenständen aus, sodass man sich vorstellen kann, wie der Charakter letzendlich aussieht. Außerdem ist der Wiedererkennungswert nicht gerade ein extrem bedeutsamer Faktor bei dieser Art Spiel.Dennoch trägt die Möglichkeit, seinen Söldner anzupassen zum Gesmaterlebnis bei.

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Das Spiel leitet einen dann sofort in einen Tutorialmodus, wo man die Grundlagen der Bewegung im Kampf erklärt bekommt und wie man die Mechanik der Deckung vorteilhaft nutzt. Bei letzterem kann man sich an Mauern oder niedrige Objekte pressen und von dort aus entweder blindes Feuer abgeben oder sich für präzisere Schüsse immer wieder kurz aus der Deckung begeben. Außerhalb der Deckung kann die Leertaste zum Ausführen akrobatischer Rollen genutzt werden, um feindlichem Feuer oder Granaten auszuweichen, oder um in großen Sätzen über offenes Gebiet zu eilen und schneller wieder Deckung zu finden.

Danach werden die Spieler in ein PvE-Survival-Koop geleitet, das aus 3 Wellen/ Runden mit einem verbündeten Computer-Bot besteht, der einem hilft, die angreifenden Zombies zurückzuschlagen. Hier demonstriert einem das Spiel eine der etwas einzigartigeren Mechaniken der Umweltzerstörung/ - reparatur, indem angreifende Zombies verbarrikadierte Fenster zertrümmerten, die sie an den Ort gelangen ließen, an dem wir uns aufhielten, wir jedoch in den Phasen zwischen den Wellen hinlaufen konnten, um die zerstörten Fenster zu reparieren und uns auf die nächste Welle vorzubereiten.

Bei einem Blick in die Konfigurations-/ Ausrüstungsmenüs zeigte sich eine breite Auswahl verschiedener Waffen, Rüstungen, Kostüme und mehr, was zur weiteren Anpassung der Charakterkonfiguration genutzt werden konnte. Wir starteten bereits mit ein wenig Spielwährung ins Spiel und hatten Zugang zu interessanteren Waffen wie einer Lähmungsarmbrust und extrem kräftigen Waffen, allerdings erfordert die Mehrzahl der Waffen eine bestimmte Spielerstufe, bevor man sie nutzen kann.

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Wir konnten ein teambasiertes Deathmatch auf 2 unterschiedlichen Karten spielen, die beide für rasanten, aufregenden Kampf sorgten. Allerdings kann es eine Weile dauern, bis man sich Deckungsmechaniken gewöhnt hat, denn die Leertaste wird nicht nur zum in Deckung gehen und dem Ausführen akrobatischer Bewegungen genutzt, sondern auch gedrückt gehalten, um zu rennen. So haben wir uns gelegenlich dabei wiedergefunden, wie wir uns an die Wand pressten, obwohl wir eigentlich versuchten, davonzulaufen.

Das PvP kann ziemlich brutal und mörderisch sein, denn der Tod erwartet einen ziemlich schnell, wenn man sich den direkten Schüssen eines Scharfschützen oder einem Raketenwerfer aussetzt. Ansonsten hatten wir jedoch den Eindruck, dass wir uns gar nicht so schlecht anstellten. Beim Tod gibt es eine Listenmenchanik, wodurch man, wenn man gefallen ist, noch Trefferpunkte hat, sodass andere Spieler versuchen können, einen wieder auf die Beine zu bringen, es sei denn der Feind (sei es ein Computergegner oder gnadenlose Spieler) sind schneller.

Wir haben uns auch eine der Kampagnenmissionen angesehen, bei der man durch ein Stadtgebiet durchkämmt, das von grünem, verstrahlten Schmutzwasser überschwemmt ist und versucht, die einzelnen Checkpunkte zu erreichen, und dabei die ständig auftauchenden und immer stärker werdenden Feinde bekämpft.

Unglücklicherweise wurde uns durch ein paar gigantische fliegende Killerbienen, die Granaten auf uns abwarfen, der Gar ausgemacht. Ein Angriff zu viel brachte uns sofort um und unsere Teamkollegen hatten nicht mal die Chance, uns wiederzubeleben. Leider erklärte uns das Spiel, dass wir innerhalb von 2 Minuten aus dem Spiel wären, wenn wir nicht zurückkehren würden, wir hatten nur dummerweise keine Ahnung, wie dies ging. Erst später stellten wir fest, dass die Spieelr Wiederbelebungsmünzen kaufen müssen, um wieder in die Schlacht zurückzukehren. Leider fanden wir das zu spät heraus, wodurch unser Erlebnis beendet war.

Insgesamt ist das Spiel spaßig und die Grafiken sind großartig; sie vermitteln ein echtes Konsoölengefühl in einem traditionellen TPS.