Exklusiver Spielbericht: Die Alpha von MyDream

TBD Overall Score

Breite Auswahl an Items, die für die eigenen Konstruktionen genutzt werden können | Möglichkeit, eigene Quests zu entwickeln

Keine Neuerfindung des Genres | ein bisschen zu sehr wie Minecraft


Wir haben die Gelegenheit bekommen, am Alphatest von MyDream teilzunehmen, einem voxelbasierten Aufbau-MMO im Minecraft-Stil, in dem die Spieler ihre eigene Welt erschaffen, Ressourcen sammeln und riesige Gebäude und andere Strukturen in einer komplett offenen Sandbox-Welt errichten können. Das Spiel wird öffentlich durch eine Kickstarter-Kampagne unterstützt, die gerade ihr Minimalziel erreicht hat, was zeigt, dass es sich um einen vielsprechenden Titel handelt, der sich auf dem Markt behaupten könnte.

MyDream screenshot 1


Wir sind völlig unvorbereitet ins Spiel gestartet und wussten nicht, was uns erwarten würde. Also haben wir uns direkt in den Tutorialmodus begeben, um herauszufinden, was MyDream zu bieten hat. Wir haben uns zwar nie ausführlich mit Minecraft beschäftigt, aber trotzdem viel es schwer, keine Vergleiche anzustellen, denn die Ähnlichkeiten waren von Anfang an offensichtlich.

MyDream ist ein 1st-Person-Aufbauspiel, bei dem man mit ein paar Buttonklicks auf der Hotbar die Umgebun zerstören und neu gestalten und Ressourcen sammeln kann, um verrückte und wundersame Baukomponenten zu entwickeln, beispielsweise Holzwürfel, Glasfenster, Holztüren und ein paar eher obskure Dinge wie Karotten oder Schilder, die man mit seinem eigenen Text versehen kann.

Der auffälligste Unterschied bei MyDream ist, dass es voxelbasiert und in dieser Hinsicht eher EverQuest Landmark ähnlich ist, wo die Spieler nicht auf würfelförmige Konstruktionen beschränkt sind, sondern tatsächlich auch kurvige Formen schaffen können, wenn sie entweder Brocken aus dem Erdboden schneiden, um riesige Höhlen zu schaffen, oder Fels-, Erd- und Grasmaterial auftürmen, um natürlicher geformtes Terrain statt Schichten aus unterschiedlichen Würfeln zu schaffen. Davon abgesehen besteht die große Mehrheut der Items, die man schaffen/ platzieren kann aus Würfeln, sodass die Welten an sich immer noch ein Minecraft-Gefühl verschaffen.

MyDream screenshot 2 MyDream screenshot 3


Als wir uns erstmals ins Spiel einloggten, hatten wir die Wahl, entweder direkt in die Kreation unser eigenen Welt einzusteigen (entweder off- oder online), die Welt eines anderen zu betreten oder den Tutorialmodus zu spielen. Da wir MyDream zuvor noch nie gespielt hatten, entschieden wir uns für Letzteres. Die vielen nützlichen Hinweisschilder, die in der Welt verteilt waren, leiteten uns und wir wurden in die Grundlagen der Bewegung, der Item-Auswahl und der Platzierung von Blöcken eingeführt.

Wir gelangten zu einer bereits errichteten Konstruktion, die wie ein verwunschenes Schloss aussah, und dann in ein Gebiet mit offenen Gruben, die voller gefährlicher Stachel waren. Durch dieses mussten wir uns einen Weg bahnen, indem wir eine Brücke und hinauf führende Treppen bauten.

Eines der praktischen Dinge, die man bauen kann, ist ein Block aus mehreren Stufen, die dann schnell zu einer längeren Treppe verbunden werden können. Wir erreichten die Spitze des Turms, wo wir eine Truhe fanden, die man öffnen konnte, um darin Gegenstände aufzubewahren, was wiederum verdeutlichte, was im normalen Spiel möglich war.

MyDream screenshot 5 MyDream screenshot 4


Nach einer kurzen Erkundung der Tutorialwelt, luden wir unsere neue Offline-Welt (eigentlich wollten wir eine Onlinewelt schaffen und auch versuchen, die Welt von jemand anderem zu betreten, aber wir mussten viel zu lange warten, bis dies geladen wurden, sodass wir nicht sicher waren, ob dies zur Zeit überhaupt schon verfügbar ist). Unserer eigenen Welt fehlte uns jegliche Führung, was man tun oder wohin man gehen sollte, wie es in einem Sandbox-Spiel nun mal so ist. Also sahen wir uns kurz in unserer zufällig generierten Welt um, die sich um uns herum auftat.

Da wir sonst wenig zu tun hatten, nutzen wir unser tolles Grabewerkzeug, um eine selbstgemachte Höhle in den Untergrund zu graben. Damit kann man buchstäblich riesige Brocken aus der Erde schlagen und sich schnell in den Erdboden graben und wenn nötig auch in Hügel und Berge. Als wir unsere gemütliche Höhle geschaffen hatten, errichteten wird einen kleinen Raum aus ein paar Holzwänden, einem Glasfenster und sogar einer Tür, die man öffnen und schließen konnte.

Da wir mit 100 Einheiten jeder Ressource/ jeden Items ausgestattet wurden, mussten wir nicht lange tatenlos umherlaufen, sondern konnten sofort anfangen zu bauen (ob dies nur im Alphatest so ist oder auch auf das endgültige Spiel zutrifft, können wir nicht sagen).

MyDream screenshot 6


In dem Videomaterial, das wir zu sehen bekamen, war zu sehen, dass die Spieler Quests für einander entwickeln können und bei erfolgreichem Abschluss sogar mit EP belohnt werden. Allerdings konnten wir nicht herausfinden, wo man mit der Kreation eines Quests beginnen konnte. Dennoch glauben wir, dass es ein interessantes Feature ist, das ziemlich sicher positiv zum Gesamtspiel beträgt.