Exklusive Review: Die Closed-Beta von The Mighty Quest for Epic Loot

8 Overall Score
Grafiken: 7/10
Gameplay: 8/10
Spaß: 8/10

Das Gameplay liefert genau das, was es verspricht, ein actiongeladenes Hau-drauf-Festival auf der Suche nach epischer Beute.

Ein paar Serienkombinationen aus Mobs und Fallen bedeuten, dass die Spieler sich auf den “Aufbau der Woche” konzentrieren können, wodurch eine Tendenz zu ähnlichen Begegnungen besteht.


Bei unserem ersten Einblick in The Mighty Quest for Epic Loot (TMQFEL), dem MMO... tatsächlich sind wir uns nicht so richtig sicher, welche Art MMO das ist, denn ist gibt wirklich nichts Vergleichbares auf dem Markt. Auf jeden Fall ist es von Ubisoft und, wie der Titel bereits sagt, in der Tat ziemlich episch. Im Spiel überfallt ihr die Burgen anderer Spieler, kämpft euch an ihren Monstern und Fallen vorbei, die sie so liebevoll für euch vorbereitet haben, und versucht, ihre hartverdiente Beute aus ihrem Schatzgewölbe zu stehlen. In der Zwischenzeit versuchen diese himtückischen Abenteurer zweifellos das Gleiche bei euch in eurer Burg.

Ihr gelangt ziemlich schnell ins Spiel, ein paar klamaukartige Animationen (aber nett gemacht) erzählen euch die Hintergrund geschichte des Spiels und warum ihr das tut, was ihr tut: die Burgen anderer wegen ihrer Beute auszurauben. Bei der Charaktererstellung kann man kaum mehr als eine von momentan 3 spielbaren Klassen wählen, Magier, Ritter und Bogenschütze, wobei der Magier zur Zeit nur Premium-Mitgliedern offen steht, und man darf seinem Charakter einen Namen geben. Bei TMQFEL geht es nicht darum, eine einzigartige Identität für seinen Charakter zu erstellen, euer Name ist alles, was die anderen kümmernt, wenn sie ihn in den Ranglisten ganz oben sehen.

The Mighty Quest for Epic Loot screenshot (1)


TUTORIAL

Das Spiel führt euch durch ein Einführungstutorial und zeigt euch Schritt für Schritt, wie ihr euren Charakter auflevelt, ihn mit Ausrüstung ausstattet und euch euren Weg durch die ersten KI-Burgen erkämpft. Es ist einfach, es ist locker, es ist eine ziemlich grundlegende Idee... aber wir sollen verdammt sein, wenn es nicht spaßig ist.

Die ersten Tutorial-Quests drehen sich um einen froschigen Typen namens Lord Snottington. Zuerst kämpft ihr euch durch ein paar niedere Burgen in seinem Reich, um euch an die Steuerung zu gewöhnen, bis ihr langsam ein entsprechendes Level erreicht habt, um seine eigene Burg erfolgreich anzugreifen. Dabei müsst ihr euch durch in Wellen auftretende Frösche kämpfen und erreicht schließlich den letzten Raum, wo ein epischer Boss-Kampf gegen den unverschämten Froschkerl selbst den Höhepunkt bildet.

Seine Ebenbilder waren mit ein paar gut platzierten Angriffen und schnellen Tritten schnell vertrieben, aber als wir seinen königlichen Warzigkeit Auge in Auge gegenüberstanden, haben wir schnell festgestellt, dass wir uns mit mehr Gesundheitstränke hätten bevorraten sollen. Ein zermürbender Kampf, der zu ein paar schlecht koordinierten Angriffen unsererseits führte, bedeutete, dass wir getötet wurden. Unerwarteterweise kann man tatsächlich ein bisschen was von seinen Münzen zahlen, um sie wiederherzustellen, wo man KO gegangen ist, und den Kampf weiterkämpfen. Allerdings verliert man eine Menge der Belohnungsboni, die man sonst hätte verdienen können.

Das Spiel führt euch auch in die Gestaltung eurer eigenen Burg ein und hilft euch, mit ein paar Basisgebäudekomponenten sowie euren ersten Mob-Verteidigern die Grundlagen zu legen (um ehrlich zu sein, richten diese in den Anfängen aber nicht viel aus und stellen keine große Herausforderung dar). Eines der Dinge, die uns bei den Mobs wirklich gefallen haben, ist die Tatsache, dass jede Art eine von 3 verfügbaren Angriffsarten anwenden kann, was bedeutet, dass selbst wenn ihr auf ein Monster trefft, dass euch bekannt ist, dies nicht heißen muss, dass es auch so angreift, wie erwartet.

Der Verteidigungsteil des Spiels nimmt nach ein paar Levels an Fahrt auf, wenn man Zugriff auf eine Vielzahl verschiedener Falle und Mobs erhält, die man platzieren kann, und das eigene Level hoch genug ist, um zusätzliche Räume zu siener Burg hinzuzufügen. Dies war eines der Dinge, die wir am Tutorial besonders mochten, es fühlte sich nicht vom Spiel getrennt an, sondern führte stattdessen langsam die Features in ein gut verkraftbaren Geschwindigkeit ein.

The Mighty Quest for Epic Loot screenshot (4)


AUFLEVELN

Als Spieler levelt ihr sowohl euren Helden auf, indem dem ihr durch erfolgreich abgeschlossene Überfälle auf Burgen, XP verdient und neue Fähigkeiten/ Angriffe freischaltet, als auch eure Burg, wodurch mehr Mobs und Eigenschaften möglich werden, aus denen ihr Vorteile ziehen könnt.

Es ist ein sehr interessantes Doppelsystem, um jedoch Erfolg zu haben, muss man sich in Wirklichkeit auf jeden Aspekt einzeln konzentrieren. Die Beute, die man beim Angriff auf die Burg eines anderen Spielern erbeutet, wird zur eigenen und wenn man seine Burg nicht ausbaut und die Verteidgung verbessert, wird man nichts von alledem, was man erbeuten konnte, lange behalten. Das wäre dumm.

Wenn ihr höhere Levels erreicht, könnt ihr euch auch mit neuer Ausrüstung - Waffen, Rüstung und Accessoires - ausstatten, die eure Attribute verstärket, und euch zu einem umfassenden Allrounder entwickeln. Die durch das Erfüllen von Quests, den Kauf im Shop und auch als Beute-Drops im Spiel beim Töten von Monstern erhältliche Ausrüstung weist die klassiche World of Warcraft-Einteilung in Ebenen auf, angefangen bei weißen, gewöhnlichen Items bis zu orangen, legendären. Und das die Burgen immer schwieriger werden, zahlt es sich aus, Ausrüstung in einwandfreiem Zustand zu besitzen - außerdem: Welcher Held rennt schon mit zweitklassicher Rüstung umher?!

GRAFIKEN UND SOUND

Das Spiel ist in Bezug auf seine Grafiken nicht besonders beeindruckend, man versucht nicht, Grenzen auszuloten und das Niveau zu steigern. Aber sie sind dennoch gepflegt, farbenfroh und passen zum Grundton, den das Spiel zu vermitteln versucht. Die Charakterbewegungen funktionieren gut und der Stil, der sowohl im Spiel als auch bei den illustriert animierten Standbildern angewendet wird, ergänzt die lässige, charmante Natur des Spiels.

Der Soudn ist hell und atmosphärisch und passt gut zur Geschwindigkeit des Kampfes. Die Musik ist subtil und weder übermäßig imposant, um das Gefühl des Spiels nicht zu ertränken, noch nervt sie mit irgendwelchen monotonen Wiederholungen, die sonst oft auftreten.

The Mighty Quest for Epic Loot screenshot (5)


SCHLUSSFOLGERUNG

The Mighty Quest for Epic Loot ist wirklich ein Spiel der anderen Art, wie nichts, was wir zuvor gespielt haben. Und die Leichtigkeit, mit der man einfach loslegen und für 10 Minuten spielen oder sich für Stunden fesseln lassen kann, wird ein Grund sein, dass es sowohl Gelegenheitsspieler als auch Hardcore-Spieler anziehen wird, die um die vordersten Plätze der Rangliste in Wettstreit treten möchten. Durch die Möglichkeit, dass ständig neue Mobs, Fallen und Items ergänzt werden, glauben wir, dass es man das Spiel immer wieder spielen kann. Wir freuen uns schon darauf!