Exklusive Review: KingsRoad

8 Overall Score
Grafiken: 9/10
Gameplay: 7/10
Sound: 8/10

Elegante Grafiken, gepflegtes Interface & Gameplay stehen für ein wirklich gut gemachtes Spiel.

Karten werden in derselben Reihenfolge zugänglich, wodurch ein linearer Spielfortschritt entsteht. Den linearen Level-Layouts fehlt es an Erkundungsmöglichkeiten.


Wir haben kürzlichen einen Blick auf KingsRoad geworfen, das neue Fantasy-MMORPG von Rumble Games, das sich momentan im offenen Betatest befindet. In diesem Spiel gehen die Spieler auf eine epische Reise, um im Reich wieder Frieden einkehren zu lassen und verdreschen auf ihrem Weg höllisch viele böse Jungs. Es ist komplett kostenfrei spielbar und ist über den Internetbrowser schnell zugänglich, indem man sich über die Rumble Games-Plattform oder mit seinem Facebook-Account registriert. Das Spiel selbst ist ein Point & Click-Action-MMO im Diablo-Stil, dreht sich aber um das Töten von Feinden, Sammeln von Beute und das Aufleveln, um neue Fähigkeiten zu erlangen.

Bei Einloggen ins Spiel wird man direkt ins Zentrum der Action verfrachtet: Als zukünftiger Held lauft ihr eine Landstraße entlang und trefft auf eine Reihe von Banditen, die ihr schnell erledigt, während euch das Tutorial die Grundlagen der Steuerung zeigt, was im Wesentlichen die linke Maustaste zur Bewegung und zum Angriff auf einen Feind, die Tasten 1-5 für Angriffsfähigkeiten und die Tasten Q, W, E, R als Hotkeys für Heilen, Aufladen, usw. umfasst.

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Das Erste, was wir bemerkten, war die eindrucksvollen Grafiken. Sich von den "realistischen" Grafiken distanzierend, hat Rumble Games einen eher cartoonartigen Illutrationsstil für seine Grafiken gewählt. Das User-Interface und vereinfachte HUD ist simpel und gepflegt und verzichtet auf das Durcheinander aufblitzender Icons, die einen dazu veranlassen sollen, alles zu kaufen, wie man es oft in kostenlosen MMORPGs dieser Art sieht.

Die Einführungskarte, und auch alle folgenden, sind sehr linear in ihrem Design; die Spieler folgen einem Pfad von Start zu Ziel und bekämpfen die Mobs auf dem Weg (ob dies auch in späteren Levels der Fall ist, wissen wir nicht), bis sie ihr Endziel erreichen, was tatsächlich darin besteht, eine Art Bossgegner zu töten. Ist dies geschafft, endet ihr auf eurem Rückweg in die Stadt, wo ihr den nächsten Quest annehmt, der euch zur nächsten instanzierten Karte bringt, wenn ihr eure Kampagne fortsetzt und immer eine Karte nach der anderen freischaltet.

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In den ersten paar Levels begebt ihr euch in der Regel auf einen Quest, um einen NPC zu retten, der später in der Lage sein wird, euch bei einem freigeschalteten Feature zu helfen, z.B. ein Verkäufer, Alchemist, Schmied, Klassentrainer oder der anfängliche Fähigkeitstrainer. Der Schmied macht ein nettes, kleines Feature zugänglich, mit den die Spieler nicht gebrauchte Ausrüstung sammeln können, um daraus verbesserte Gegenstände für eine ihrer Charakterklassen herzustellen.

Die Handlung an sich und die Karten sind sehr linear, aber dennoch recht unterhaltsam, da die Handlung sich entfaltet. Jede Karte kann mehrmals gespielt werden, um zusätzliche Edelsteine (die Premiumwährung des Spiels) freizuschalten. Außerdem kann ein Spieler, wenn er alle Karten im normalen Modus abgeschlossen hat, sie noch einmal im Heldenmodus durchgehen, um Extrabelohnungen zu erhalten, und dann ein weiteres Mal im Championmodus.

Der Klassentrainer befähigt die Spieler, automatisch zwischen den 3 vorhanden Klassen - Zauberer, Ritter und Bogenschütze - zu wechseln, jede unabhängig von den anderen aufzuleveln, dabei aber dieselben Items beizubehalten und Features und zugängliche Karten freizuschalten, was dem Spiel mehr Wiederspielmöglichkeiten verschafft. Als wir eine KLasse auflevelten, haben wir Fähigkeitspunkte verdient, mit denen wir unsere freigeschalteten Fertigkeiten, die im Kampf genutzt werden, verbessern konnten. Neue Fertigkeiten werden freigeschaltet, wenn ein bestimmtes Level erreicht wird. Ebenso werden in Level 5 passive Fähigkeiten zugänglich, die für Attribute, Angriffe und Verteidigung permanente Boosts bieten.

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Wir konnten mit jeder Klasse ein oder zwei Levels komplett spielen, um die Unterschiede festzustellen. Angefangen mit dem Zauberer, der viel besser darin war, es mit mehreren Gegnern gleichzeitig aufzunehmen und dabei großen Schaden zuzufügen, wobei seine Angriffe in erster Linie zu Explosionsschäden führten. Der Ritter war nicht der schlagkräftigste, konnte viel Schaden einstecken und war, mit Schwert und Schild ausgerüstet, der klassische Tank. Der Bogenschütze war die letzte Klasse, die wir probieren und tatsächlich unser Favorit: große Reichweite, schnelle Angriffe und benötigt etwas mehr Manöver als die anderen Klassen, was ihn zu einem soliden Kämpfer machte.

Bei Quests können die Spieler mit zwei weiteren Freunden eine Gruppe bilden, um im Koop zu spielen, was wahrscheinlich in den Helden- und Championkartenmodi eher notwendig ist. Ab Level 5 aufwärts haben wir andere Spieler in den Stadtgebieten gesehen, die man in seine Gruppe einladen kann, zu seiner Freundesliste hinzufügen oder mit denen man sogar eine Gilde gründen kann.