Exklusiv im Spieltest: Zombies Monsters Robots

TBD Overall Score

Große Auswahl an Spielmodi, Karten & Ausrüstung

Etwas gewöhnungsbedürftiger Kampf | 3rd-Person-Kameraperspektive teilweise unvorteilhaft im Kampf


Wir hatten die Chance, uns die Closed-Beta von Zombies Monsters Robots (ZMR) anzusehen, dem aufregenden, neuen, kostenlos spielbaren 3rd-Person-Shooter-MMO, das von En Masse in Nordamerika publiziert wird und von YingPei Games entwicklet wurde. Das Spiel wird in Europa & Deutschland unter dem Titel Hazard Ops erscheinen.

Im Spiel geht es in erster Linie darum, seinen Söldnercharakter mit den verschiedensten Ausrüstungsgegenständen, Kostümen und Waffen auszustatten, um sich übernatürlichen Bedrohungen, mythologischen Feinden, todbringenden Maschienne und genetisch veränderten Supersoldaten entgegen zu stellen. Das Spiel beinhaltet eine nette Mischung aus PvE und PvP und bietet sowohl klassische als auch originelle Spielmodi und den Spielern somit eine aufregende Aktivitätsauswahl.

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Bei unserem ersten Ausflug ins Spiel, haben wir uns kurz die Charakteranpassung angesehen, ein Feature, das nicht besonders wichtig ist bei dieser Art Spiel, da die Werte der MMORPG-Community fehlen und es keiner solchen individuellen Charakteridentität bedarf. Dennoch ist die Anpassung ein lohnenswertes Extra, wenn auch simpel in der Ausführung. Wir wechselten zwischen einer Reihe unterschiedlicher Frisuren, Gesichter und kosmetischen Kleidungsstücken und hatten unsere Söldnerin schnell erstellt. Und nachdem wir schnell das Tutorial in seiner kindlichen Wie-das-Spiel-funktioniert-Weise hinter uns gebracht hatten, waren wir bereit für unsere erste PVP-Szenario-Kampagne.

Wir hatten die Option, unser eigenes Spiel zu kreieren, entschieden uns aber dafür, mit einem anderen Spieler im Koop zu spielen. Ein Spieler hatte bereits zu spielen begonnen und wir konnten uns anschließen. Neue Spieler können nicht sofort ins Spiel einsteigen, sondern müssen warten, bis der/ die aktive(n) Spieler den nächsten Checkpunkt erreichen.Der Spieler hatte Stage 1 bereits halb hinter sich gebracht, als wir uns anschließen konnten. Dieses Szenario führte uns durch eine riesige Einrichtung mit psychotischen Supersoldaten.

Der Kampf ist relativ einfach, selbst im Normalmodi schien es nicht zu anspruchsvoll, wurde aber in den weiteren phasen zunehmend schwieriger. Das Einzige, woran wir uns etwas gewöhnen mussten, war die Anzahl der Aktionen, die sich allein auf der Leertaste befanden, denn diese wird zum Rennen, Ausweichen/ Abrollen und Deckung Suchen/ an Mauern Pressen genutzt. So passierte es ziemlich oft, dass wir vor Feinden davon rennen wollten und uns stattdessen in einem Korridor an die Wand pressten und in Stücke geschossen wurden.

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Nach ein paar Levels fragte unser Mitspieler, on er dem Endgegner den Tötungsschlag versetzen durfte, da dies der einzige Grund war, weshalb er die Mission spielte. Wir waren einverstanden und das große Finale gegen einen riesigen, stationären Roboter, der alle möglichen Waffen nach uns war, begann. Als er das Ende seines Gesundheitsbalkens erreichtet, legten wir eine Pause ein und ließen unseren Begleiter den finalen Schuss ausführen.

Scheinbar musste dies 7 weitere Male wiederholt werden, um die Errungenschaft/ Questbelohnung zu erlangen, auf die der Spieler aus war, da das Spiel eine Reihe von Missionen austeilt, die die Spieler erfüllen können, um Items, EP und Spielwährung zu verdienen. Der Kampf war an diesem Punkt noch nicht zu Ende, denn wir mussten noch entkommen, und genau dabei wurde wir von Mobs überwältigt und ausgeschaltet. Zum Glück hatten wir vor Beginn des Szenarios im Spiel zufälligerweise Wiederbelebungstoken gefunden und konnten so den Kampf wieder aufnehmen und das gesamte Szenario abschließen.

Danach haben wir uns kurz das PvP angeschaut, u.a. ein Free-for-all-Spiel, bei dem jeder auf sich allein gestellt ist, in Arena 51, einer staubigen Wüsteneinrichtung, die die Sichtweite einschränkte, sodass andeer Spieler schwer auszumachen waren. Leider konnten wir nur ein paar Abschüsse landen, bevor das Spiel vorüber war.

Danach probierten wie ein Team-Deathmatch aus, bei dem das Team, dem als Erstes 60 Abschüsse gelingen, der Sieger ist. Dies war zwar sehr spaßig, aber hier wurden auch die größten Schwächen offensichtlich, insbesondere in Zusammenhang mit der Überlegenheit des Scharfschützen. Dieser konnte sich am anderen Ende der Karte positionieren, hatte die volle Sichtweite zum Feind und konnte auch um Ecken sehen, ohne sich zu erkennen zu geben. Durch die 3rd-Person-Kamera war es für die Spieler zu leicht, einen sich nähernden Feind zu erkennen, während dieser aufgrund des Kamerawinkels nicht die leiseste Ahnung hatte.

Trotz allem ist das Spiel unglaublich spaßig, sowohl beim PvP als auch in den PvE-Modi, und es definitiv wert, ausprobiert zu werden, wenn es mit dem offiziellen Spielstart komplett kostenfrei spielbar sein wird.

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