Shards of War im Spieltest

shards-of-war
8.5 Overall Score
Gameplay: 9/10
Grafiken: 8/10
Sound: 8/10

Leicht steuerbare Charaktere machen den Kampf flüssiger & leichter zugänglich für Spieler, die mit dem Genre weniger vertraut sind | Großartige Grafiken und Effekte | Modernes/ futuristisches Setting sind erfrischend neu.

Abgesehen vom Loadout-System und der WASD-Steuerung, unterscheidet sich der tatsächliche Kampf nicht auffällig von dem anderer MOBAs.


Wir haben kürzlich die Gelegenheit bekommen, uns die neue MOBA Shards of War von Bigpoint anzusehen, die dem Genre eine futuristische Wendung verleiht. Die Spieler treten in 5er-Teams in actiongeladenen Kämpfen gegeneinander an und versuchen, auf den Pfaden vorzustoßen und die gegnerische Basis zu zerstören. Das Spiel befindet sich derzeit in der geschlossenen Betaphase und wird bei seiner Veröffentlichung komplett kostenfrei spielbar sein und verschiedene Premiumwährungsoptionen bieten.

Zu allererst bekamen wir das Tutorial zu sehen, das im Grunde aus einer 5-gegen-5-Schlacht mit KI-Bots bestand. Als wir dann später unser erstes richtiges Match bestritten, war dies in Wesentlichen identisch, da momentan noch keine Spieler online sind, weil das Spiel gerade erst zugänglich geworden ist. Wir kämpften auf der Karte "Empire City" (wir sind nicht ganz sicher, ob die erwähnten 3 unterschiedlichen Shards in diesem Stadium alle über den gleichen Spielmodus zugänglich sind) und probierten einen Sentinel mit Angriffsrolle aus: Striker. Wie man erwarten würde, ist Striker ein Kämpfer, der schwere Schäden verursacht, Granten werfen, mächtige automatische Salven aus seinem Gewehr abfeuern kann und zu ein paar anderen nützlichen Dingen in der Lage ist.

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Als Spieler, die noch relativ unerfahren im MOBA-Genre sind, müssen wir den Hut vor der WASD-Steuerung ziehen, die es ermöglicht, seinen Charakter umherzubewegen und gleichzeitig unabhängig die Maus zum zielen zu nutzen. Dies fühlt sich bedeutend intuitiver und leichter zu steuern an und ermöglichte uns Run & Gun-Taktiken, als wir uns gleichzeitig bewegten und schossen.

Die Karte ist in die klassischen 3 Pfade unterteilt, die sowohl von feindlichen als auch verbündeten Geschütztürmen gesäumt sind, in denen sich die Spieler in Begleitung von Drohnenwellen vorbeikämpfen müssen. Dies ist anderen MOBA-Spielen alles sehr ähnlich, wodurch eine Vertrautheit mit dem Spiel entsteht, die es leicht aufgreif- und losspielbar macht. Es gibt weitere Nebenziele, bei denen es darum geht, Zugang zu anderen Kontrollpunkten zu erlangen. Allerdings haben wir nicht so richtig herausgefunden, wozu diese dienen, jedoch zuvor gelesen, dass es dabei scheinbar um das Verbessern von Drohnen geht.

Der Kampf schien relativ ausbalanciert und ganz ehrlich, als ziemliche Neulinge im Genre und im Spiel selbst, haben wir uns tatsächlich gar nicht so doof angestellt und unseren Anteil an Abschüssen geleistet, was unterstreicht, wie leicht man ins Spiels hineinfindet. Die 10 verfügbaren Sentinels scheinen auf den ersten Blick alle ziemlich cool zu sein und sind 3 unterschiedlichen Rollen zugeordnet (Angriff, Tank, Unterstützung), was die typische Dreifaltigkeit für den Kampf ergibt.

Eines der Dinge, die uns wirklich gefielen, waren die Teamstufen. Bei jedem Erfolg des Teams, sei es das Töten eines Gegenspielers, das Zerstören eines Geschützturms oder irgendeine andere Aktion, profitiert das Team als Ganzes von diesen Aktionen und steigt zeitweilig in den Teamstufen auf. So erhalten alle Teammitglieder Zugriff auf die nächste Konfigurationsebene.

Die Konfiguration (Loadout) umfasst die angepassten Items und Ausrüstungsgegenstände eines Spielers, die mit in die Schlacht genommen werden können. Für jede Teamstufe können die Spieler sich mit 3 verschiedenen Gegenstände ausrüsten (z.B. kann man 3 Items Grad A in den Slot für Teamstufe A tun; dies sind die schwächsten Items, man kann jedoch keine Ausrüstung Grad F, die stärksten Items, in den Slot für Teamstufe A tun). Wenn das Team in den Stufen aufsteigt, erhält man Zugang zu besserer Ausrüstung, statt Items im Spiel kaufen und verbessern zu können. Die Spieler erfahren in dem Moment, in dem das Team aufsteigt, zu welchen Items sie Zugang erlangen.

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Die Spieler werden ihre Konfiguration typischerweise mit Gegenständen füllen, die sie aus Materialien hergestellt haben, die sich nach jedem Match in Kriegstruhen erhalten. Auf diese Weise erhalten sie zufällige Materialien, um Ausrüstungsgegenstände herzustellen, indem sie verschiedenen Komponenten sammeln, bis sie über genügend verfügen, um einen Gegenstand eines bestimmten Grads herstellen zu können. Außerdem haben die Spieler die Möglichkeit, zusätzliche Kriegstruhen im Spielshop zu kaufen, was die Premiumwährung in Form von Gold erfordert. Auch neue Skins für die verfügbaren Sentinels sind erhältlich und alternativ käuflich zu erwerbende Mitgliedschaften, die ein paar unterschiedliche Vorteile bieten, z.B. mehr EP-Gewinn, die Möglichkeit, die Kriegstruhe umzutauschen, Skin-Gutscheine und anderes.