Exklusive Review: Die Closed-Beta von Nosgoth

Nosgoth - Thumpnail
7 Overall Score
Grafiken: 7/10
Gameplay: 7/10
Sound: 7/10

Breite Klassenauswahl, die mit eigenen Items und Ausrüstungsgegenständen weiter angepasst werden können.

Anfangs etwas schwierig zu spielen, nicht alles ist sofort offensichtlich, z.B. wie man sich selbst heilt


Wir haben uns kürzlich die Zeit genommen, das neue teambasierte Vampir-Shooter-MMO Nosgoth von Square-Enix auszuprobieren, in dem die Spieler die Möglichkeit haben, unterschiedliche Vampire und menschliche VCampirjäger in einem rasanten, Team-Deathmatch-Szenario zu spielen. Mit seinen hochmodernen Grafiken läuft und spielt sich dieses kostenlose MMO wie ein AAA-Titel und ausgehend von dem, was wir bisher im Spiel erlebt haben, können wir nur sagen, dass es sich auf jeden Fall lohnt, es auszuprobieren. Das Spiel befindet sich derzeit in der geschlossenen Beta-Testphase, scheint sich jedoch für einen offenen Test bereit zu machen.

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Als wir uns ins Spiel einloggten, wurden wir mit 4 Hauptbereichen konfrontiert: Der Neuigkeitenbereich informiert über alles, was in nBezug auf das Spiel und die Beta vor sich geht sowie über neue Items, die ständig hinzugefügt werden. Das Profil gibt einen Überblick, was man mit den verschiedenen Klassen jeder Fraktion geleistet hat, und zeigt den Spielerrang sowie die individuellen Ränge für die einzelnen Klassen an, die Tötungen, Punkte und gespielte Zeit und weitere allgemeine Statistiken. Das Arsenal verschafft einen Überblick über die Klassen, beschreibt deren Fähigkeiten und zeigt die komplette Ausrüstungs-, Waffen- und Fähigkeitensammlung des Spielers an sowie alle kosmetischen Skins, die dieser nutzt, wovon einige derzeit noch nicht verfügbar sind. Und schließlich verschafft das Inventar einen schnellern Einblick in alle Items und Ausrüstungsgegenstände, die man bereits für die unterschiedlichen Klassen erworben hat.

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Über den Play-Button hatten wr die Wahl zwischen einem Team-Deathmatch für neue Rekruten (für Spieler mit einem Rang unter 10) oder einem Standard-Team-Deathmatch, beides 4-gegen-4-Spiele. Es gab auhc noch ein "Belagerungsmodus", auf den wir jedoch keinen Zugriff hatten. Wir betraten also die Team-Deathmatch-Lobby (zumindest war sie nur als solche gelabelt und wir waren nicht sicher, ob es die für Neulinge war oder nicht) und mussten warten, dass die Teams mit zufällig gewählten Spielern aufgefüllt wurden. Wenn man ins Spiel einsteigt, wird man zufällig einem der Teams zugeordnet, entweder den Vampiren oder den Jägern, und kann wählen, welche der 3 Klassen man spielen möchte, und seine Waffenkonfiguration wählen, worauf man dann für die Dauer dieses Spiels festgelegt ist.

Wir haben uns für den Reaver entschieden, einen behändigen Vampir, der sich unsichtbar machen kann und flink und beweglich ist, jedoch ein etwas schwächere Verteidigung besitzt. Unsere Waffenauswahl war alles andere als komfortabel, denn wir hatten noch nichts freigeschaltet. Aber unsere Hauptfähigkeit bestand in einem Überfallangriff, den man laden und dann über den ganzen Bildschirm bei entfernten Feinden entladen konnte, um sie auf dem Boden zu fesseln und ihnen jede Menge Schaden zuzufügen. Je nachdem, wohin man zielt, landet man mit den eigenen Angriffen einen Treffer oder nicht, was gute Reaktionsfähigkeiten verlangt, da es keine automatischen Angriffe gibt.

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Es machte ziemlichen Spaß einen Vampir zu spielen und war ziemlich aufregend, Mauern empor zu klettern und sich von Gebäuden auf ahnungslose Jäger zu stürzen. Da unsere Verteidigung etwas schwächer war, mussten wir oft auf einer höher gelegenen Ebene warten, dass ein Opfer vorbeikommt, um uns draufzustürzen.

Das Team verdient Punkte und EP für jeden getötetene Gegner und die Spieler müssen eine Endpunktzahl ereeichen, bevor die Zeit abgelaufen ist. Istr dies geschehen, ist die Runde beendet und ein Team gewinnt (...leider nicht unseres).  Dann tauschen die Teams die Rollen und wir konnten als Menschen spielen. Wir haben uns für den weitreichenden Jäger entschieden, der mit einer riesigen Armbrust explosive Schüsse abgibt, sich damit entscheidend vom nahkampforientierten Reaver unterschied und, ganz ehrlich, viel schwieriger spielte.

Das Spiel legt seinen Schwerpunkt wirklich auf Teamspiel und diejenigen, die zusammenbleiben, scheinen die Besten zu sein. EIn Vampir, der sich allein mit einer Gruppe Menschen konfrontiert sieht, oder umgekehrt ein einzelner Mensch, der es mit einer Horde Vampire aufnehmen muss, ist schnell erledigt. Vampire können ihre Gesundheit durch das Töten wieder herstellen, wohingegen Jäger eine Medizinstation auf der Karte finden müssen - eine nette taktische Eigenheit des Spiel, um beiden Seiten Unterschiede zu verleihen.

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Die Grafiken sind ziemlich gut gemacht und weisen nette kleine Details auf, beispielsweise Steine, die sich aus einer Mauer lösen, wenn ein Vampir daran emporklettert. Auch das Terrain und die Kartenumgebungen sind gut gestaltet und bieten zahlreiche Möglichkeiten, um als Vampir einen Feind aus dem Hinhalt zu überfallen, oder kleine Nischen, wo man sich als Mensch verstecken kann, um seinen Gegner in einen Sackgasse zu locken.