Trove im Spieltest

Trove - Review - Thumpnail
7.5 Overall Score
Gameplay: 8/10
Grafiken: 7/10
Sound: 7/10

Neuer Zugang zu einem populären Genre, durch den abenteuerbasierten Spielverlauf/ das Questing erhält das Spiel ein großes Extra.

Die Grafiken überzeugen nicht restlos, zwar sind sie technisch besser, sehen aber nicht zwangsläufig danach aus.


Wir haben uns kürzlich Trove von Trion Worlds angesehen, ein Sandbox-Voxel-Abenteuer mit offener Welt, bei  dem die Spieler auf Quests gehen, bauen, zerstören und Dinge herstellen können. Als wir dieses kostenlos spielbare, würfelartige MMORPG herunterluden, müssen wir gestehen, dass wir etwa in der Art von MineCraft und dergleichen erwarteten, und es gibt in vielerlei Hinsicht tasächlich große Ähnlichkeiten durch die würfelförmigen Grafiken und allgemeinen Gameplay-Ideen. Jedoch versucht Trove das Ganze auf seine eigene Art und fügt verschiedene Features hinzu und verändert erwartete Features etwas und ergänzt dies mit dem, was man vielleicht als verbesserten grafischen Stil betrachtet.

Trove - news


Nach dem anfänglichen Download loggten wir uns ins Spiel ein und betraten sogleich die Spielwelt. In einer Startzone bekommt man die Grundlagen durch verschiedene Zeichen erklärt und erhält Anweisungen zu den verschiedenen Features. Danach konnten wir sofort bei der Charakteranpassung das Aussehen unseres Avatars mit einer Auswahl unterschiedlicher Skins, Frisuren, Farben und anderen Veränderungen anpassen, was für ein soziales MMO-Gefühl und Individualität im Spiel sorgte. Wie immer entschieden wir uns für den Afro-Look.

Als Erstes versuchten wir aus dem Gebäude herauszukommen, in dem wir im Grunde gefangen waren, und sprangen durch Lava, durch deren Schaden wir erleben konnten, wie wir uns mit unserem Elysiumtrank selbst heilen konnten. Dieses permanente Item kann man an unterschiedlichen Orten in der Welt auffüllen. Als wir eine Sackgasse/ Mauer erreichten, die zu hoch war, um drüber zu springen, wurden wir veranlasst mit ein paar schnellen Klicks auf die Tabulatortaste in den Baumodus zu wechseln, der uns ermöglichte, verschiedene Blöcke aus Materialien zu platzieren, die wir gesammelt hatten (ohne es zu wissen, anfangs dachten wir, wir könnten Basisblöcke platzieren, ohne Materialien dafür zu brauchen, die wir in diesem Stadium noch nicht besaßen und auch noch nicht erfahren hatten, wie man an Materialien gelangt).

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Als wir in die Welt aufbrachen, begegneten wir einem der Hauptmerkmale: ein kleines Schild neben einer großen grauen Fläche auf dem Boden gab an, dass es sich um einen Ecjpfeiler handelte, eine Zone, wo die Spieler ihre persönliche Heimstatt aufschlagen können. Durch dieses ziemlich originelle Feature im Vergleich zu anderen MMOs oder Spielen in diesem Genre, können die Spieler ihre Häuser auf diesen Eckpfeilern errichten und wenn sie zu Abneteuern in eine andere Region aufbrechen und weit entfernt von ihren eigentlichen Heimatstandort sind, können sie einfach einen neuen Eckpfeiler in Anspruch nehmen und gebautes Haus wird sofort an den neuen Ort versetzt.

Zwar konnten wir dieses Feature nicht in seiner Gänze erkunden, jedoch auf den ersten Blick erkennen, wie hilfreich es ist, wenn man nicht ständig zu seinem fixen Heimatort zurückkehren muss. So können die Spieler in einem bestimmten Gebiet auf Abenteuer gehen, wenn sie möchten. Die Eckpfeilerhäuser sind komplett anpassbar, indem man Blöcke platziert und mit der Werkbank verschiedene Möbel und Gegenstände herstellt.

Unsere erste Aufgabe, um voranzukommen, bestand darin, ein Portal zu bauen, das uns in das Hauptgebiet der offenen Welt führen würde. Dazu benötigten wir allerdings Rohstoffe. Als machten wir uns in die gruseligen Wälder auf und töteten Skelette und zerstörten Pflanzen, um Materialien zu erlangen, die wir zum Bau unseres Portals benötigten. Auf unserer Reise stolperten wir über ein Grab (und mit "stolpern" meinen wir, dass es riesiges rotes X über der Stätte schwebte), das wir betreten konnten, um mt einem bossartigen NPC zu kämpfen. Als wir ihn töteten, hinterließ er MMORPG-artige Beute, eine Waffe, mit der wir uns ausrüsten konnten, um unsere Angriffe zu verbessern.

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Wir setzten unsere Erkundungen fort und fanden einen Krater, in dem wir einfach springen mussten. Leider dauerte es eine Weile, bis wir herausfanden, wie wir wieder hinausgelangen konnten, denn als wir in den Baumodus wechselten, konnten wir nur einen einzige Block platzieren. Wir versuchen, den Boden zu attackieren, um Blöcke zu zerstören, was nicht zu funktionieren schien. Später realisierten wir, dass dieselbe Angriffsfunktion im Baumodus einem ermöglicht, Blöcke abzubauen, die sich automatisch als Ressourcen ansammeln - eigentlich wirklich einfach.

Nachdem wir auf unseren Erkundungen gengend Rohstoffe für unser Portal gesammelt hatten, kehrten wir zu unserem Eckpfeiler zurück und schufen unser Warp-Portal, das uns in die normalen Länder führte, wo es verschiedene andere stufenbasierte Portale gab, die zu anderen Welten und Gebieten führten, die wir erkunden konnten.

Auf den ersten Blick erschien uns das Spiel vielversprechend, die Grafiken sind deutlich verbessert im Vergleich zu MineCraft, die fehlende Pixelierung auf den Oberflächen, an die wir gewöhnt waren, an deren Stelle nun flache, einfarbige Texturen traten, ließen jedoch manchmal das Gefühl aufkommen, es sei ein grafischer Fehler (was allerdings nicht der Fall war, aber einfach so wirkte). Es gibt einen weiteren, wirklich ärgerlichen Bug, wodurch wir jedes mal beim Neustart des Spiels ein paar Files in einem unserer Ordner löschen mussten, weil das gesmate Spiel bis auf die Nutzeroberfläche schwarz blieb - ließ sich leicht beheben, nachdem wir das Internet nach einer Lösung durchforstet hatten.

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