Heroes of the Banner im Spieltest

Heroes of the Banner - Review - Thumpnail
6 Overall Score
Grafiken: 6/10
Gameplay: 6/10
Sound: 5/10

lustige, nett gestaltete Grafiken | voller Features

furchtbare Übersetzungen | schlechter Sound | relativ inaktives Gameplay


Diese Woche haben wir uns ein bisschen Zeit genommen, um das kostenlos spielbare Turmverteidigungsspiel Heroes of the Banner von R2Games auszuprobieren. Bei diesem browserbasierten Titel kann man nach einer kurzen Registrierung sofort losspielen und nordische Mythologie trifft auf Fantasy; hier sind sowohl die Götter und Göttinen von Walhalla als auch die verschiedensten Dämonen, Orks, Magier und mehr. Die Mischung ist ein bisschen merkwürdig, aber nichts, worüber man sich zu sehr Sorgen machen muss. Das Spiel nutzt einen sehr angenehmen Grafikstil mit einer Kombination aus pixelbasierten Geistgrafiken und hangezeichneten Cartoon-Illustrationen für die verschiedenen Heldencharaktere, die die Spieler treffen und freischalten.

Für diejenigen, denen das Genre unbekannt ist, die grundlegende Prämisse ist, dass Feindeswellen von einer Seite des Bildschirms entlang einer Straße auf die andere Seite gelangen wollen, wenn dies zu vielen von ihnen gelingt, hat man auf der Stufe verloren. Um sie auszuschalten, müssen die Spieler Türme errichten, die automatisch auf diese Mobs schießen, wenn sie vorbeikommen, sowie mächtige Zauber wirken, um massive Flächenschäden zu verursachen.

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Wie der Name bereits vermuten lässt, dreht sich die Mehrheit der Mechaniken um die Helden. Es beginnt mit dem klassischen Tavernen-Feature, um Helden zu finden. Die Spieler können eine Beschwörungsschriftrolle nutzen, um einen Aufruf an verschiedene, zufällige Helden mit zufälligen Attributen und Fertigkeiten zu starten (je höher die Stufe der Schriftrolle, desto größer die Chance, einen Held einer höheren Stufe zu bekommen). Wenn ein Held auftaucht, der dem Spieler gefällt, kann er ihn für sein Team rekrutieren und ihn diesem dauerhaft hinzufügen.

Auf jeder Karte gibt es eine festgelegte Anzahl an Turmbauorten, die mit den verschiedenen Helden der eigenen Sammlung besetzt werden können, wobei jeder Held seine eigene, spezielle Turmart errichtet, um feindliche bMobs anzugreifen, wenn der Kampf beginnt. Neben den automatisierten Türmen stehen den Spieler auch noch magische Fertigkeiten zur Verfügung; für die verschiedenen Angriffe werden stets Mana-Punkte verbraucht (jedes Mal, wenn die Spieler einen Zauber wirken, sinkt der MP-Balken), man nutzt sich am besten für versammelte Feindesgruppen.

Die verschiedenen Mobwellen, die erscheinen haben verschiedene Attribute und einige sind komplett unverletzlich durch bestimmte Türme und ihre Angriffe, sodass eine gesunde Streuung verschiedener Türme wichtig ist, um die Stufe abzuschließen. Die Hauptnachteile des Spiels, zumindest was uns anbelangt, sind zweierlei: Zunächst ist die Übersetzung und die Rechtschreibung wie so oft bei diesen übersetzten Importen, ziemlich furchtbar. Wir wollen uns zwar nicht weiter dazu auslassen, als wir es in unserem Video tun, aber solche offensichtlichen, eklatanten Schreibfehler sind einfach nicht zu akzeptieren, wenn das einzige Anliegen von R2Game sist, das Spiel einem europöischen Publikum zugänglich zu machen; man sollte erwarten können, dass sie wenigstens die Übersetzung richtig hinbekommen.

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Unser zweitgrößtes Ärgernis ist, dass man, abgesehen davon im Kampf Zauber einzustreuen, nicht wirklich viel zu tun hat. Die Spieler müssen in der Phase vor dem Kampf ihre Türme platzieren, indem sie Helden zuweisen, die die entsprechenden Türme entlang der Straße errichten, sie ausbauen und dann den Kampf beginnen. Man hat keine Möglichkeit, auf schlechtplatzierte Türme zu reagieren, man kann seine Türme nicht mehr ausbauen oder verändern, sondern einfach nur zusehen, ob die Wahl der Positionierung gut genug war, um es auf die nächste Stufe zu schaffen.

Andere kleine Dinge, wie ein Button, um das Spielfenster zu maximieren, vergrößerte das Browserfenster tatsächlich nicht, sondern entfernte einfach nur den Hintergrund und zentrierte das Spielfenster, und hinzu kam noch eine extrem schlechte Audioqualität, die von gemurmelten Songs bis zu merkwürdig platzierten Soundeffekten reichten, die das Gesamterlebnis schmälerten.

Das Spiel sieht in der Tat recht gut aus und die Anpassungsmöglichkeiten sind nicht allzu schlecht. Die Spieler können ihr Spielgeld verwenden, um ihre Helden zu verbessern und verschiedene Quest erfüllen, um Extrabelohnungen zu kassieren. Wenn die Spieler anfangen, auf den Stufen Bosse zu töten, erhalten sie die Chance, Ausrüstung zu verdienen, mit der sie ihre gewählten Helden ausstatten können, um ihnen zusätzliche Boosts im Spiel zu verleihen.